Winterzeit ist Virenzeit – 8 Tipps, um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen

Besonders in Herbst und Winter ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken, um Erkältungen vorzubeugen. Im Folgenden gibt es daher nun acht Tipps für die kalte Jahreszeit, die sich ohne Weiteres sofort umsetzen lassen. Denn besonders, bei solch unstetigen Temperaturen, wie wir sie im Moment immer wieder haben, sollte man vorbereitet sein!

1. Gute Laune stärkt das Immunsystem

Andauernder Stress macht krank, führt sogar zu Herz-Kreislauf-Problemen. Aber auch das Immunsystem funktioniert einfach besser, wenn man sich wohlfühlt und im Gleichgewicht befindet.

Deshalb für gute Laune sorgen, mal Pause machen, sich dem Druck entziehen. Und noch besser: viel Lachen, das senkt zusätzlich den Blutdruck und hält fit.

2. Wechselwarme Fußbäder

Man braucht dazu einen Stuhl und zwei Eimer. Einen Eimer bis auf Wadenhöhe mit gut kaltem Wasser befüllen, den anderen mit warmem Wasser, etwa 35 Grad. Nun auf den Stuhl setzen und die Füße für drei Minuten ins warme Wasser, dann 15 Minuten ins kalte.

Die Prozedur dreimal wiederholen, immer mit kaltem Wasser beenden. Wer es sich traut, kann auch abwechselnd heiß und kalt duschen. Bei Herz-Kreislauf-Problemen aber vorher den Arzt fragen.

3. Schal und Mütze

Bei kalten Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen, auch die der Atemwege. Dadurch können Viren leichter eindringen.

Also immer für die passende Kleidung sorgen, mit Schal und Mütze die Temperatur möglichst gleichbleibend halten.

4. Nicht mit den Händen ins Gesicht

Lange wurde vermutet, dass die Erkältungsviren durch Niesen und den üblen Husten übertragen werden. Aber auch die Hände spielen bei Infektionen eine wichtige Rolle. Türklinken, der Geldautomat – besonders der Touchscreen – und das Händeschütteln, dies alles sind Gelegenheiten, um Erreger zu übertragen.

Statistisch ist nachgewiesen, dass wir nach jeweils vier Minuten mit unseren Fingern schon wieder ins Gesicht langen, beim Nachdenken, Telefonieren, um die Brille zu justieren. Jedes Mal ist das eine Gelegenheit, um die Viren in Richtung Mund oder Augen zu transportieren, wo sie besonders leicht in den Blutkreislauf gelangen.

Also besser bleiben lassen, und öfter mal die Hände waschen – besonders in den Finger-Zwischenräumen.

5. Guter Schlaf für eine gute Gesundheit

Im Schlaf regeneriert der Organismus, dann finden wichtige Reparaturen und die Zellerneuerung statt. Und auch das Immunsystem wird besonders aktiv. Der Tiefschlaf spielt dabei eine besondere Rolle, denn die Immunabwehr überträgt nun Erinnerungen in eine Art Langzeitgedächtnis des Immunsystems, so haben es Forscher herausgefunden.

Bei einer neuen Infektion mit bereits bekannten Erregern ist die Immunabwehr also vorbereitet, und der Erreger hat keine Chance, schon wieder schlimmes Unheil anzurichten. Zusätzlich werden im Schlaf Hormone freigesetzt, die das Immunsystem aktivieren. Daher stets viel und gut schlafen, das stärkt die Abwehr.

6. Bewegung ist die wohl beste Medizin

Laufen, walken, schwimmen: moderate Belastungen sind ideal, um Abwehrzellen und Hormone des Immunsystems zu aktivieren. Auch Treppensteigen und Spaziergänge haben – und das ist nachgewiesen – einen positiven Einfluss auf die körpereigene Abwehr.

Beim Sport im Freien kommt noch hinzu, dass durch die Sonneneinstrahlung das wertvolle Vitamin D aufgenommen wird. Ist aber bereits eine Erkältung vorhanden, sollte man den Sport bis zur Besserung und noch eine Woche länger meiden.

Zu groß ist das Risiko, dass die Symptomatik verschlimmert wird, es drohen sogar ernsthafte Erkrankungen wie eine Herzmuskelentzündung. Schon bei den ersten Erkältungssymptomen braucht der Körper Ruhe, um gegen die Infektion anzugehen.

7. Ausgiebig und richtig lüften – regelmäßig!

Heizungsluft bedeutet trockene Luft, und die bewirkt, dass auch die Schleimhäute austrocknen. Damit haben aber Viren bessere Chancen, die Gesundheit anzugreifen.

Deshalb sollte dreimal pro Tag gut gelüftet werden, und zwar für jeweils zehn Minuten, so bleibt die Luft ausreichend feucht. Das Zimmer sollte aber nicht zu kalt werden, auch nicht das Schlafzimmer. Fällt die Raumtemperatur unter 18 Grad, bedeutet dies Stress für den gesamten Organismus.

8. Gute Ernährung, gute Gesundheit

Was für alle Organfunktionen gilt, trifft auch für die Immunabwehr zu: eine ausgewogene, balaststoffreiche Ernährung hilft bei der Regeneration.

Bei Erkältungen kann die Vitamin C-Dosis durchaus erhöht werden, weil so freie Radikale neutralisiert werden und die Immunabwehr gestärkt wird. Auch Produkte mit Echinacea erzielen eine ähnliche Wirkung.

Vitamin A, in Möhren oder getrockneten Aprikosen enthalten, pflegt die Schleimhäute in der Nase und im Rachen. Vitamin B6, in Lachs und Walnüssen, führt dazu, dass mehr Immunbotenstoffe gebildet werden. In Weizenkeimöl und Eigelb ist viel Vitamin E enthalten, das die Reifung der Abwehrzellen fördert.

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